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15. Verkehr und Verkehrsinfrastruktur

Eine funktionierende Verkehrsinfrastruktur ist für Nordrhein-Westfalen besonders wichtig, da hiervon viele andere gesellschaftliche Bereiche abhängig sind. Der Verkehrssektor ist jedoch verschiedenen witterungsbedingten Risiken ausgesetzt und kann dadurch in seiner  Leistungsfähigkeit zeitweilig beeinträchtigt werden.

Mögliche Auswirkungen des Klimawandels auf das Handlungsfeld

  • 15.a Schäden an der Verkehrsinfrastruktur infolge von Extremereignissen

    Durch die veränderten klimatischen Bedingungen können häufiger Extremwettereignisse wie Stürme, Starkregen oder Hitze auftreten. Diese können zu Schäden an der Verkehrsinfrastruktur und der Unpassierbarkeit von Verkehrswegen führen, wie beispielsweise durch Überschwemmungen und Unterspülungen von Straßen und Schienen bei Starkregen oder dem Ausdehnen und Aufwölben, dem sogenannten „Blow-Up“, der Fahrbahn durch Hitze.

  • 15.b Erhöhtes Unfallrisiko bei Hitze

    Zudem besteht die Gefahr eines erhöhten Unfallrisikos, wenn die Konzentrationsfähigkeit der Fahrer bei Hitze oder die Sicht durch Starkregen eingeschränkt ist. Im Winter hingegen könnten die Unfallzahlen bei weniger Tagen mit Schnee- und Eis auf den Verkehrswegen zurückgehen.

  • 15.c Einschränkungen im Schienenverkehr

    Verkehrlich bedeutsam ist in NRW zudem der Schienenverkehr, der in verschiedener Hinsicht durch den Klimawandel anfällig ist, wie beispielsweise durch umstürzende Bäume bei Windwurf oder dem Ausfall von Klimaanlagen während Hitzeperioden.