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13. Stadtentwicklung und kommunale Planung

Das Handlungsfeld Stadtentwicklung und kommunale Planung ist ein Querschnittsthema, das durch seine Maßnahmen in verschiedene andere Handlungsfelder hineinwirken kann, wie beispielsweise „Menschliche Gesundheit“ (9), „Bauen und Wohnen“ (14) oder „Biodiversität und Naturschutz“ (6). Da gerade mit der Stadtentwicklung und kommunalen Planung oft Weichen für die nächsten Jahrzehnte und darüber hinaus geschaffen werden, müssen im Sinne einer vorausschauenden Planung bereits heute die Auswirkungen des Klimawandels, wie etwa zunehmende Wärmebelastung und Starkniederschläge, berücksichtigt werden. Ziel der Stadtentwicklung und Stadtplanung muss es sein, die Lebensqualität der Einwohner NRWs sowohl in der Stadt als auch auf dem Land für die Zukunft attraktiv und lebenswert zu erhalten.

Mögliche Auswirkungen des Klimawandels auf das Handlungsfeld

  • 11.a Herausforderungen im Umgang mit steigender Wärmebelastung und Überflutungsgefahr

    Nordrhein-Westfalen ist das am dichtesten besiedelte Flächenland in Deutschland. Aufgrund des hohen Anteils an versiegelten Flächen insbesondere in den städtischen Gebieten ergeben sich aus dieser Dichte besondere Herausforderungen im Umgang mit den Folgen des Klimawandels. Dies gilt sowohl für die steigende Wärmeinselintensität in dicht besiedelten Bereichen aufgrund steigender Lufttemperaturen (vgl. „Lufttemperatur“) als auch für die steigende Überflutungsgefahr aufgrund von Stark- und Dauerregen (vgl. „Niederschlag“), beides verbunden mit erheblichen Gefahren für die Gesundheit der Bevölkerung (vgl. Handlungsfeld 9 „Menschliche Gesundheit“).