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1. Lufttemperatur

Die Temperatur der Luft ist die zentrale Leitgröße zur Beschreibung der anthropogenen Klimaveränderung, die sich zunehmend von einer Erderwärmung in eine Erderhitzung steigert. Bei keinem anderen Parameter wirkt sich der beispiellose Anstieg der Treibhausgaskonzentrationen in der Atmosphäre so direkt aus. Durch die schon im Jahr 1896 durch Svante Arrhenius entdeckten Auswirkungen von Treibhausgasen auf die Atmosphäre (Strahlungsantrieb) ist klar, dass die Temperaturen so lange steigen werden, wie die Treibhausgasemissionen zunehmen.

Es muss daher alles dafür getan werden, um das beim Klimaabkommen von Paris 2015 ratifizierte Ziel zu erreichen, den Klimawandel auf deutlich unter 2 °C, am besten 1,5 °C, Erwärmung gegenüber den globalen Temperaturen 1850 - 1900 zu begrenzen. Nur so können gefährliche Kipp-Punkte im globalen Klima- und Ökosystem vermieden werden.

Zusätzlich müssen weitreichende Klimaanpassungsmaßnahmen die bereits eingetroffenen und nicht mehr abzuwendenden anthropogenen Klimaveränderungen abmildern.